Telekom Austria Group kündigt Test des ersten Smart NB-IoT Netzes durch die weißrussische Tochter velcom an

Wien, 11. Mai 2017

Die weißrussische Tochter der Telekom Austria Group, der Mobilnetzbetreiber velcom, hat den Probebetrieb des ersten Narrowband Internet of Things (NB-IoT) Netzes in Weißrussland aufgenommen. Auf dem Internationalen Forum für Telekommunikation, Bank- und Bürotechnik (TIBO) Ende April in Minsk konnte das Unternehmen die fantastischen Möglichkeiten dieser neuen Technologie vorführen. Die neue Infrastruktur eignet sich für so unterschiedliche Bereiche wie etwa die städtische Wasserversorgung bis hin zu Smart Homes.

Das Netz basiert auf der überhaupt erstmals in Weißrussland eingesetzten NB-IoT-Technologie. NB-IoT nutzt den GSM 900 MHz Bereich mit einer 200 kHz Schmalbandbreite. Ein spezieller Algorithmus dieser Technologie ermöglicht hohe Signalpenetrationen und ein stabileres Netz sogar in den am schwierigsten abzudeckenden Bereichen wie etwa Keller, Niederungen, dicke Wände, Betonböden und Decken.

Eine Testzone wurde von velcom zusammen mit ZTE ausgerollt. Auf der TIBO, der größten jährlichen Veranstaltung der Telekommunikationsindustrie in Weißrussland, stellen innovative Unternehmen ihre Produktneuheiten und marktreifen Technologien vor. Die TIBO fand dieses Jahr in einem Fußballstadion in Minsk statt und velcom präsentierte hier erstmals die NB-IoT Technologie. Das Unternehmen plant weitere Tests vor der Markteinführung des Netzes.

„Es handelt sich hier um ein 100 % sofort einsetzbares Netzwerk, das nur mehr an die Kerninfrastruktur angeschlossen werden muss", erklärt Christian Laqué, CTO von velcom.

Um die wachsenden Ansprüche unserer Kunden, Unternehmen und Geschäftskunden bezüglich unserer Produkte und IoT-Lösungen erfüllen zu können, entwickeln wir als Telekommunikationsbetreiber neue Standards für den Anschluss von Milliarden von Geräten in den nächsten Jahren. Die Telekom Austria Group zählt zu den Vorreitern bei der Nutzung dieser neuen Technologien, wo nicht nur die Geschwindigkeit bei der Datenübertragung wichtig ist, sondern auch Faktoren wie etwa Langzeitbatteriebetrieb, leichte Wartung, höhere Gebäudepenetration, kurze Latenzzeiten und niedrigere Modulkosten relevant sind. Kerndienste sind somit für miteinander verbundene Menschen, Geräte und Dinge technisch und wirtschaftlich realisierbar", erklärt Sascha Zabransky, Director Group Technology & Future Services bei der Telekom Austria Group.

NB-IoT ermöglicht eine große Bandbreite an neuen Diensten von der Online-Überwachung der Wasserqualität, der Wasserzusammensetzung und des Wasserspiegels bis zur Anzeige von verfügbaren freien Parkplätzen. Unternehmenskunden können aus der Ferne den Energie- und Gasverbrauch steuern, die Fahrzeugflotte des Unternehmens überwachen sowie auch städtische Infrastruktureinrichtungen wie etwa Straßenbeleuchtung, Mülltonnen und Brunnen managen.

Bereits im Juni 2016 konnte die Telekom Austria Group als erster Betreiber Österreichs den Turbo für das Internet der Dinge zünden. IoT ist als NB-IoT- und LTE-M-Standard Teil der Konzernstrategie der Telekom Austria Group. In einer erfolgreichen Demo präsentierte das Team der Telekom Austria Group den Mobilfunk für Maschinen. Am M2M/IoT Forum CEE im Wiener Rathaus zeigte ein Expertenteam der Telekom Austria Group die erste erfolgreiche NB-IoT Demo Österreichs. Gezeigt wurden die verbesserte Netzabdeckung sowie die Vorteile der künftigen NB-loT Dienste, die von der Telekom Austria Group österreichweit angeboten werden. Zusammen mit ihren Netzinfrastrukturausrüstern kann die Telekom Austria Group österreichweit IoT-Dienste und Anwendungsszenarien in einer gemeinsamen Strategie anbieten. Darüber hinaus garantiert ein weltweites System an offenen Standards die langfristige Verfügbarkeit der Technologie sowie eine ausgezeichnete Kostenstruktur.

Im Oktober 2016 wurde das erste Mal in Österreich in einem LTE Live Netz ein NB-IoT Modem getestet. Dazu wurde im Burgenland in einem A1 Netzgebiet NB-IoT für ausführliche Tests aktiviert. Das Intel NB-IoT Modem buchte sich erfolgreich in das LTE Netz von Nokia ein und lieferte kontinuierlich und äußerst effizient die Messdaten ohne Beeinträchtigung der übrigen Nutzer.

Seit Mitte Oktober 2016 ist die Telekom Austria Group auch offizielles NB-IoT Forum Mitglied der GSMA und reiht sich damit unter prominente Vertreter der Telekombranche wie Deutsche Telekom, China Mobile, Cisco, NTT Docomo oder Telefónica.

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Barbara Grohs

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