Telekom Austria Group berichtet 1. Quartal 2017

Wien, 24. April 2017
  • Die Umsatzerlöse gesamt und das EBITDA stiegen im Jahresvergleich um 4,9% bzw. 1,5% auf berichteter Basis (proforma*: Umsatz +4,1%, EBITDA +0,6%)
  • Operativ war der Umsatzanstieg zum Großteil auf verbesserte Trends bei den Dienstleistungserlösen, aber auch auf höhere Erlöse aus dem Verkauf von Endgeräten zurückzuführen
  • Negative Roaming-Einflüsse lagen im Rahmen der Erwartungen
  • Übernahme des Festnetzbetreibers Metronet in Kroatien und des Festnetzanbieters Atlant Telecom in Weißrussland
  • msatzerlöse und EBITDA waren durch positive Einmaleffekte beeinflusst
  • CEE: Anhaltend starke operative Entwicklung in Kroatien und Weißrussland, weitere Verbesserungen in Bulgarien
  • Unveränderter Ausblick der Gruppe für 2017: rd. +1% Umsatzerlöse, CAPEX von rd. 725 Mio. EUR
 Kundenzahlen in TausendQ1 2017 berichtetQ1 2016 proforma*+/- in %Q1 2016 berichtet

+/-

in %
RGUs** 5.920,0 5.888,1 +0,5 % 5.593,5 +5,8 %
Mobilkommunikationskunden 20.621,7 20.529,2 +0,5 % 20.529,2 +0,5 %
Vertragskunden 15.074,4 14.803,5 +1,8 % 14.803,5 +1,8 %
Prepaid-Kunden 5.547,4 5.725,8 -3,1 % 5.725,8 -3,1 %
Finanzkennzahlen in Mio. EUR      
Umsatzerlöse gesamt 1.058,9 1.017,5 +4,1 % 1.009,4 +4,9 %
EBITDA 339,5 337,4 +0,6 % 334,4 +1,5 %
Nettogewinn 96,4 - - 81,0 +19,0 %

* Proforma-Zahlen beinhalten Effekte aus zwischen Anfang der Vergleichsperiode und Ende der Berichtsperiode getätigten M&A-Transaktionen
** Revenue Generating Units (Festnetz Sprache, Festnetz Breitband, Festnetz TV)

"Wir setzen unseren Wachstumskurs fort. Darüber hinaus erhöhen wir unsere Investments in Infrastruktur und Innovation, wie die Gründung von A1 Digital zeigt. Alle Zahlen auf Gruppenebene zeigen einen Aufwärtstrend. Unser Umsatz steigt um 4,9 Prozent und der Nettogewinn ist um 19 Prozent gewachsen", so Alejandro Plater, CEO & COO Telekom Austria Group.

Folgende Faktoren beeinflussen den Jahresvergleich der Ergebnisse der Telekom Austria Group im 1. Quartal 2017 und sollten in der Analyse berücksichtigt werden:

  • Die Übernahme des Festnetzbetreibers Metronet in Kroatien, die am 15. Februar 2017 abgeschlossen wurde. Das Unternehmen wurde zum 1. Februar 2017 konsolidiert.
  • Die Übernahme des Festnetzanbieters Atlant Telecom und seiner Tochtergesellschaft TeleSet in Weißrussland, konsolidiert zum 1. Dezember 2016.

Im 1. Quartal 2017 war auf den CEE-Märkten, mit Ausnahme von Weißrussland, eine weitere Verlagerung von Prepaid- zu Postpaid-Angeboten zu beobachten. Dies führte zu einem leichten Anstieg der Mobilkundenbasis der Gruppe (+0,5% im Jahresvergleich), da die Verluste im Prepaid-Segment durch den Zuwachs an Postpaid-Kunden mehr als wettgemacht wurden. Die Zahl der umsatzgenerierenden Einheiten (RGUs) im Festnetzbereich stieg im Jahresvergleich um 5,8% an (proforma: +0,5%), was hauptsächlich auf die Übernahmen der Festnetzbetreiber Atlant Telecom in Weißrussland und Metronet in Kroatien zurückzuführen war. Operativ wurden die Rückgänge in Österreich und Bulgarien durch einen Anstieg der umsatzgenerierenden Einheiten (RGUs) in den Segmenten Kroatien, Weißrussland, Slowenien und der Republik Mazedonien mehr als wettgemacht.

Die Umsatzerlöse der Gruppe stiegen im Jahresvergleich auf berichteter Basis um 4,9% (proforma: +4,1%). Ohne die Einmal- und Währungseffekte im 1. Quartal 2017 und dem Vergleichszeitraum stiegen die berichteten Umsätze um 2,3% (proforma: +1,5%). Getragen wurde dieses Umsatzwachstum von der soliden operativen Performance in Weißrussland, das zusätzlich von einer günstigen Entwicklung des Wechselkurses profitierte, sowie höheren Umsatzerlösen in Österreich, Kroatien, Bulgarien und Slowenien. Diese Zunahmen wurden durch niedrigere Umsatzerlöse in der Republik Serbien und der Republik Mazedonien teilweise aufgehoben. Insgesamt stiegen die Erlöse aus Dienstleistungen der Gruppe um 4,7 % an (proforma: +3,7 %) und verzeichneten auch ohne die beiden oben erwähnten Sondereffekte ein Plus von 2,2 %.

Die negativen Effekte aus der schrittweisen Abschaffung des Endkunden-Roamings in der EU per 30. April 2016 fielen wie erwartet aus und waren hauptsächlich Österreich zuzuschreiben, mit geringeren Auswirkungen in Bulgarien, Kroatien und Slowenien.

Im Segment Österreich stiegen die berichteten Umsatzerlöse im 1. Quartal 2017 im Jahresvergleich um 1,9% an. Maßgeblich hierfür waren die oben dargelegten positiven Einmaleffekte in Höhe von 14,2 Mio. EUR bei den Festnetz- und sonstigen Umsatzerlösen sowie den sonstigen betrieblichen Erträgen.

Im Segment Bulgarien erhöhten sich die Umsatzerlöse im 1. Quartal 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,7%. Hierfür waren ausschließlich die höheren Erlöse aus dem Verkauf von Endgeräten verantwortlich, während die Erlöse aus Dienstleistungen fast stabilisiert werden konnten. Im Segment Kroatien stiegen die berichteten Umsatzerlöse im Jahresvergleich um 11,2% an (proforma: +5,9%) und profitierten weiterhin besonders vom starken Wachstum im Festnetzgeschäft sowie besseren Entwicklungen im Mobilfunkgeschäft. Darüber hinaus kamen den Erlösen im Festnetzgeschäft im Segment Kroatien der Erwerb von Metronet im 1. Quartal 2017 zugute.

Die Umsatzerlöse im Segment Weißrussland erhöhten sich im Jahresvergleich um 34,8% (proforma: +28,1%), was auf ein anhaltend solides operatives Wachstum, den Erwerb von Atlant Telecom im 4. Quartal 2016 sowie die günstige Wechselkursentwicklung im 1. Quartal 2017 zurückzuführen war. Der weißrussische Rubel wertete im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12,5% auf. In Lokalwährung stiegen die Umsatzerlöse immer noch um 19,9% an (proforma: +13,9%).

Im Segment Slowenien erhöhten sich die Umsatzerlöse im Jahresvergleich um 2,3%. Grund hierfür waren die höheren Erlöse aus Mobilfunkdienstleistungen sowie die höheren Erlöse aus Festnetzdienstleistungen aufgrund steigender umsatzgenerierender Einheiten (RGUs) im Festnetzgeschäft. Die Umsatzerlöse im Segment Serbien verringerten sich aufgrund eines weiterhin schwierigen Wettbewerbs- und regulatorischen Umfelds, das zu niedrigeren Erlösen aus Mobilfunkdienstleistungen führte, im Jahresvergleich um 2,6%. In der Republik Mazedonien verringerten sich die Umsatzerlöse hauptsächlich infolge rückläufiger Zusammenschaltungserlöse im Jahresvergleich um 6,2%.

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Barbara Grohs

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