Erneuerbare Energie

Neben der Steigerung von Energieeffizienz, setzt die Telekom Austria Group auf den Einsatz von erneuerbaren Energien. Denn während die Verbrennung fossiler Energieträger eine der größten CO2-Emissionsquellen weltweit darstellt, gilt die Nutzung von 100% Strom aus erneuerbarer Energie als klimaneutral.

Die Telekom Austria Group fördert daher den Bezug von Strom aus erneuerbaren Energiequellen sowie die Realisierung eigener Projekte auf diesem Gebiet. Dadurch soll der Anteil an erneuerbarer Energie erhöht und die CO2-Emissionen gesenkt werden. Seit Ende 2014 nutzt das österreichische Tochterunternehmen A1 bereits 100 % Strom aus erneuerbaren Quellen, die slowenische Simobil 67 % seit 2015. Zudem betreibt A1 seit Mai 2014 als erster Kommunikationsanbieter Österreichs sein Netz zu 100% CO2 neutral.

 
Photovoltaikanlagen

Photovoltaikpark AflenzBereits seit einigen Jahren errichtet die Telekom Austria Group eigene Anlagen zur Produktion von erneuerbarer Energie, die mit Photovoltaik – der Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie – arbeiten. Die Erdfunkstelle im österreichischen Aflenz wird seit 2013 durch einen eigenen Photovoltaik-Park mit Strom versorgt, der nach Fertigstellung der zweiten Ausbaustufe im Jahr 2014 insgesamt 790 Module mit einer Fläche von 4.800 m2 und einer Gesamtleistung von 195 kWp umfasst. Dadurch können jährlich über 180.000 kWh Strom aus Sonnenenergie produziert werden und direkt in die Erdefunkstelle eingespeist werden. Damit leistet A1 zur Eindämmung des Klimawandels einen weiteren Beitrag und spart jährlich bis zu 90 Tonnen CO2 ein.
Hybride Energieversorgung von Mobilfunk-Basisstationen

NockbergEin umfassender Beitrag zum Schutz von Umwelt und Klima muss über die Steigerung der Energieeffizienz hinausgehen. Denn auch eine intensive Reduktion des  Energiebedarfs kann nie zu vollständigem Stromverzicht  führen. Daher gilt es, den verbleibenden Strombedarf so nachhaltig wie möglich zu decken.

2015 wurde im österreichischem Nationalpark Nockberge auf 2000 m eine PV-Anlage errichtet, welche eine Einsparungsmöglichkeit von 1.000 Liter Diesel im Jahr bietet. In Kroatien betreibt Vipnet mehr als 50 Sendeanlagen zumindest teilweise mit Solar- und/oder Windenergie.

Vipnet gemeinsam hat mit dem Elektrotechnikunternehmen Končar in Kroatien ein hybrides Energieversorgungssystem für Mobilfunkstationen entwickelt und bereits an zwei Standorten kommerziell in Betrieb genommen. Weitere Basisstationen wurden seither mit dem hybriden Energieversorgungssystem ausgestattet - nicht nur in Kroatien, sondern auch in Slowenien. Das modular einsetzbare Komponentensystem aus Photovoltaik, Windturbinen, energieoptimierten Containerlüftungsanlagen und Wasserstoff-Brennstoffzellen garantiert eine nahezu vollständig autarke Energieversorgung.

Auch in Mazedonien setzt one.Vip auf die Versorgung von Mobilfunk-Basisstationen mit Strom aus erneuerbarer Energie. Darüber hinaus wurden solarbetriebene Handyladestationen an öffentlichen Plätzen installiert.

Hybridlüftungen

Hybridlüftungen verbinden die Vorteile der natürlichen Lüftung mit denen der mechanischen und nutzten beide Systeme je nach Bedarf. Seit 2011 hat A1 Hybridlüftungen im Einsatz, die sich die natürliche Energiequelle Wind zunutze machen. Die spezielle Anordnung von Rotorblättern bewirkt eine Saugwirkung, die warme Luft aus dem zu kühlenden Raum saugt. Die Folge: Klimaanlagen müssen selbst in den heißen Sommermonaten um bis zu 50% weniger eingeschaltet werden. Dank dieser effizienten und energiesparenden Lüftungsmethode, kann der Stromverbrauch der Klimaanlagen um insgesamt 75% gesenkt werden. 

Nachhaltigkeitsbericht

Wie wir uns mit der Digitalisierung nachhaltig weiterentwickeln

Nachhaltigkeitsbericht 2016/17

Kontakt

Petra Gallaun

Irene Jakobi

Leitung CSR
Telekom Austria Group & A1