Aktienrückkauf ist die Möglichkeit, Aktien der eigenen Gesellschaft zu erwerben. Der Aktienrückkauf muss von der Hauptversammlung genehmigt werden. Der Nennwert der gehaltenen Aktien darf 10 % des Aktienkapitals nicht übersteigen.
Übersicht zum derzeitigen Aktienrückkauf
Wie am Investorentag im Jänner 2009 angekündigt, evaluierte die Telekom Austria Group einen möglichen Aktienrückkauf. Obwohl die Kapitalmärkte für Finanzierung zur Verfügung stehen, ist die operative Geschäftsentwicklung in Süd- und Osteuropa nach wie vor mit Unsicherheiten behaftet, hinzukommen Wechselkursrisiken. Dennoch sieht die Telekom Austria Group im Einklang mit der Mittelverwendungsstrategie den Beginn des Rückkaufs eigener Aktien im Jahr 2010 vor. Dies ist von einer Normalisierung des Geschäftes und von stabilen Wechselkursen abhängig sowie sofern keine Investitionen, die eine höhere Rendite ermöglichen, verfügbar sind. Für einen möglichen Rückkauf steht rund ein Drittel des Free Cashflows nach Dividende zur Verfügung. Der Rest verbleibt als Reserve.
Aufgrund der Akquisition von MDC wurde das Verhältnis Nettoverschuldung zu EBITDA von 2,0x überschritten. Aus diesem Grund hat die Telekom Austria Group die Aktienrückkäufe mit Oktober 2007 eingefroren.
Telekom Austria Group erwirbt 70 % des weißrussischen Mobilkommunikationsanbieter MDC für 5.9x08E EBITDA
Am 26. August 2004 gab Telekom Austria den Beginn des derzeit laufenden Aktienrückkaufs bekannt. Die Eckpunkte dieses Aktienrückkaufes wurden am 24. März 2004 erstmals veröffentlicht. In den ordentlichen Hauptversammlungen vom 25. Mai 2005, vom 23. Mai 2006 und vom 30. Mai 2007 wurden diese adaptiert und lauten nun:
- Rückkauf bis zu einem Bestand von 46 Millionen Stück Aktien, d.s. 10% des Grundkapitals
- Preisspanne: EUR 9 bis EUR 30
- Dauer der Ermächtigung durch die Hauptversammlung: bis 30. November 2008
- Der Rückkauf erfolgt über die Börse
- Der Vorstand ist mit vorhergehendem Beschluss der Hauptversammlung ermächtigt, das Grundkapital durch Einziehung der eigenen Aktien bis zu 10% (EUR 100.326.000,-) herabzusetzen.
- Verwendung der erworbenen Aktien
- zur Bedienung von Aktienoptionen oder zur Ausgabe an Mitarbeiter
- zur Bedienung von Wandelschuldverschreibungen
- als Akquisitionswährung
- zur Veräußerung der Aktien
Angaben über die rückgekauften Aktien werden hier veröffentlicht.
Darstellung der Rückkäufe als XLS-Dokument (120.0 KB)
Zum Aktienrückkauf wurden folgende Dokumente veröffentlicht:
Beschluss des Vorstandes vom 19. August 2009 zur Einziehung eigener Aktien (17.2 KB)
Beschluss des Vorstandes vom 19. März 2007 zur Einziehung eigener Aktien (19.1 KB)
Beschluss des Vorstands vom 23. Mai 2006 von der Ermächtigung zum Aktienrückkauf Gebrauch zu machen (22.6 KB)
Beschluss des Vorstands vom 25. Mai 2005 von der Ermächtigung zum Aktienrückkauf Gebrauch zu machen (73.1 KB)
Geänderte Ermächtigung der Hauptversammlung vom 3. Juni 2004 zum Aktienrückkauf (85.5 KB)
Beschluss des Vorstands vom 24. März 2004 von der Ermächtigung zum Aktienrückkauf Gebrauch zu machen (64.6 KB)
Rückkauf im Zuge des Aktienoptions-Programms am 27. Februar 2004
Bereits am 27. Februar 2004 wurden zu Bedienung von Aktienoptionen erstmal Aktien im Ausmass von 0,67% des Aktienkapitals zurückgekauft.Ad-hoc Meldung über die Rückkaufabsicht vom 20.02.2004
Bericht über den getätigten Rückkauf, gemäß § 7 Veröffentlichungsverordnung 2002 (54.8 KB)
Bericht gem. § 65 Abs. 3 AktG an die Hauptversammlung vom 3. Juni 2004 über rückgekaufte Aktien (15.5 KB)
Bericht gem. § 65 Abs. 3 AktG an die Hauptversammlung vom 25. Mai 2005 über rückgekaufte Aktien (51.6 KB)
Bericht gem. § 65 Abs. 3 AktG an die Hauptversammlung vom 23. Mai 2006 über rückgekaufte Aktien (17.5 KB)



