ESOP 2007+ - die Verlängerung des Stock Option Programms der Telekom Austria Gruppe
Wien, 16. Dezember 2006: Telekom Austria (VSE:TKA; NYSE:TKA) hat heute einen Bericht über die Ausübung der Ermächtigung für eine bedingte Kapitalerhöhung von bis zu 4,5 Mio. Aktien veröffentlicht.
Wien, 16. Dezember 2006: Telekom Austria (VSE:TKA; NYSE:TKA) hat heute einen Bericht über die Ausübung der Ermächtigung für eine bedingte Kapitalerhöhung von bis zu 4,5 Mio. Aktien veröffentlicht.
Die bedingte Kapitalerhöhung erfolgt zur Bedienung von Mitarbeiteroptionen im Rahmen der vierten Tranche des laufenden Mitarbeiteroptions-programms, ESOP 2007+, die im Jänner 2007 ausgegeben werden sollen. Die Ausgabe setzt die Zustimmung des Aufsichtsrates voraus, die frühestens zwei Wochen nach Veröffentlichung des heute veröffentlichten Berichts erteilt werden kann. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur in jenem Umfang durchgeführt werden, in dem die zukünftigen Optionsausübungen durch neue Aktien bedient werden. Sollten die Optionsausübungen mittels rückerworbener eigener Aktien oder Barausgleich bedient werden, wird die beschlossene Kapitalerhöhung nicht durchgeführt.
Das ESOP 2007+ richtet sich wie bei den vergangenen drei Tranchen an den Vorstand und weitere Führungskräfte mit hohem Einfluss auf den Unternehmenserfolg. Es umfasst damit rund 320 Mitarbeiter innerhalb der Telekom Austria Gruppe. Die Zuteilung und die Ausübung der Optionen der vierten Tranche setzen ein durchgängiges Eigeninvestment der Optionsberechtigten voraus, wobei Vorstandsmitglieder der Telekom Austria AG pro Aktie im Eigeninvestment 25 Optionen und alle übrigen Optionsberichtigen pro Aktie im Eigeninvestment 30 Optionen eingeräumt bekommen.
Vorstände der Telekom Austria AG erhalten bei einem maximalen Eigeninvestment von 4.800 Aktien 120.000 Optionen. Vorstände von Tochtergesellschaften erhalten bei einem maximalen Eigeninvestment von 2.334 Aktien 70.020 Optionen; die restlichen teilnahmeberechtigten Manager erhalten je nach Berechtigtengruppe abgestuft bei einem maximalen Eigeninvestment von 783 Aktien maximal 23.490 Optionen.
EPS-Zielwert als Ausübungshürde
Das ESOP 2007+ orientiert sich, wie bereits bei den vergangenen Tranchen, an der Profitabilität der Gesellschaft. Die Ausübung der Optionen, die 2007 zugeteilt werden, setzt somit voraus, dass der vom Aufsichtsrat festgesetzte EPS-Zielwert (EPS entspricht Gewinn je Aktie) für das Geschäftsjahr 2007 erreicht wurde. Bei Nichterreichen dieses EPS-Zielwertes für das Geschäftsjahr 2007 kann eine Ausübung dennoch erfolgen, wenn ein allfälliger vom Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2008 oder für das Geschäftsjahr 2009 festgesetzter EPS-Zielwert, der zumindest dem EPS-Zielwert 2007 entsprechen muss, erreicht wird.Ausübungskurs, Zielerreichung und Kursverlauf
Der Ausübungspreis ist der Durchschnitt der Schlusskurse an der Wiener Börse der 20 Handelstage, die dem vorletzten Handelstag vor dem Zuteilungstag vorausgehen. Die Berechtigten erhalten somit in der vierten Tranche Optionen, die zum Erwerb von Aktien der Gesellschaft zum Ausübungspreis berechtigen, jedoch dürfen diese nur unter der Voraussetzung ausgeübt werden, dass der EPS-Zielwert erreicht wurde.Die Berechtigten können im Falle einer Optionsausübung als Gewinn, vor Abzug der Lohnsteuer, somit die Differenz aus dem Aktienkurs zum Zeitpunkt der Optionsausübung und dem Ausübungspreis multipliziert mit der Anzahl der zugeteilten Optionsscheine lukrieren. Damit hat der zukünftige Kursverlauf der Telekom Austria Aktie wesentlichen Einfluss auf den erzielten Gewinn.
Laufzeit, Reifefrist und Abwicklung
Die vierte Tranche ESOP 2007+ wird nach Zustimmung durch den Aufsichtsrat zugeteilt und kann – bei Erreichung des EPS Zielwertes - bis Ende Mai 2011 eingelöst werden (Laufzeit). Die Optionen unterliegen einer 12 monatigen Sperrfrist ab Optionszuteilung (Reifefrist). Nach Ablauf der Reifefrist und nach vorliegen des EPS-Wertes 2007 (nach Veröffentlichung des Jahresergebnisses 2007) können die Optionen – bei Erreichung des EPS Zielwertes - bis zum Ende der Laufzeit ausgeübt werden, wobei die allgemeinen Sperrfristen für den Aktienhandel der Compliance Richtlinie der Telekom Austria AG zu beachten sind.Die Optionen können entsprechend der Ermächtigung der Hauptversammlung nach Wahl der Gesellschaft durch neue Aktien bzw. durch rückerworbene eigene Aktien bedient werden. Die Gesellschaft kann anstelle der Aktienlieferung auch einen Barausgleich vorsehen.
Kontakt:
Mag. Peter E. Zydek, MBA
Leiter Investor Relations
Telekom Austria Gruppe
Tel.: +43 (0) 590591-19001
E-Mail: peter.zydek@telekom.at
