Telekom Austria Group
 
Nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes
und attraktive Aktionärsvergütung.

Ausblick 2010: Dividendenuntergrenze von 75 Cent je Aktie bis 2012 bestätigt

Die Telekom Austria Group erwartet, dass sich die schwierigen Marktbedingungen auch 2010 fort-setzen werden. Dieses Marktumfeld ist durch das Zusammentreffen einiger negativer externer Einflussfaktoren mit den Auswirkungen der schwachen Konjunktur gekennzeichnet. Die negativen externen Effekte umfassen in erster Linie die anhaltende Substitution der Festnetztelefonie durch die Mobilkommunikation in Österreich, den weiteren Preisdruck in allen wichtigen Märkten der Gruppe sowie die Auswirkungen der regulierungsbedingten Reduktion der Roaming-Tarife und der Zusammenschaltungsentgelte in Österreich, Bulgarien, Kroatien und Slowenien. Darüber hinaus stellt die Einführung einer Abgabe für bestimmte Mobilfunkdienste in Kroatien und der Republik Serbien eine zusätzliche Belastung dar.

Für das Geschäftsjahr 2010 werden Umsatzerlöse in der Höhe von rund 4,7 Mrd. EUR erwartet. Das Unternehmen hat bereits umfassende Kosteneinsparungsprogramme zur Reduktion der Personal- und Sachaufwendungen in beiden Segmenten begonnen, um den negativen Auswirkungen der geringeren Erlöse entgegenzuwirken. Unter Berücksichtigung dieser Kostensenkungsmaßnahmen sollte sich das EBITDA auf rund 1,6 Mrd. EUR belaufen. Abhängig vom Umfang der Investitionen im Segment Festnetz für die Migration zu einem All-IP-Netzwerk geht die Telekom Austria Group von Anlagezugängen in der Höhe von bis zu 800 Mio. EUR aus. Diese Summe berücksichtigt keine In-vestitionen für einen umfangreichen Ausbau der Glasfaserinfrastruktur. Dieser Ausbau ist ebenso nicht für 2010 geplant.

Der primäre Fokus des Managements liegt nach wie vor auf dem operativen Free Cashflow, der sich auf rund 800 Mio. EUR belaufen wird. Die Telekom Austria Group bestätigt ihre Absicht, Dividenden in der Höhe von 65% des Jahresüberschusses, zumindest aber 0,75 EUR je Aktie, bis 2012 auszu-schütten. Der Vorstand hält weiterhin an der Mittelverwendungsstrategie inklusive Aktienrück-käufen zur Ausschüttung nicht benötigter liquider Mittel an die Aktionäre fest. Voraussetzung dafür sind jedoch eine ausgewogene Bilanzstruktur mit einer Nettoverschuldung von 1,8x–2,0x EBITDA sowie die Stabilität der ausländischen Währungen in den wesentlichen Märkten. Vor dem Hinter-grund eines anhaltend schwierigen Marktumfelds ist jedoch nicht mit einem Beginn des Aktien-rückkaufs im Jahr 2010 zu rechnen.

In diesem Ausblick, der von einer konstanten Währungsbasis ausgeht, sind die Auswirkungen der angekündigten Integration der österreichischen Geschäftstätigkeiten vom Segment Festnetz und Mobilkommunikation noch nicht berücksichtigt.


  Ausblick 2010
per 24. Feb. 2010*
Telekom Austria Group Konstante
Umsatzerlöse ~4,7 Mrd. EUR
EBITDA ~1,6 Mrd. EUR
Anlagenzugänge bis zu 0,8 Mrd. EUR
Operativer Free Cash Flow ~0,8 Mrd. EUR 
Dividende 65 % des Jahres-überschusses, Dividende je Aktie von mind. 75 Cent  

* ohne Berücksichtigung der Zusammenlegung der heimischen Geschäftstätigkeiten



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