Langfristige Verbindlichkeiten, kurzfristige Finanzverbindlichkeiten
Bis zum 30. September 2009 wurden 449,9 Mio. EUR an langfristigen Verbindlichkeiten zurückbezahlt. Die Telekom Austria Group hat am 29. Jänner 2009 eine siebenjährige endfällige Anleihe im Euroanleihenmarkt mit einem Volumen von 750,0 Mio. EUR, einem Disagio und Ausgabekosten von 8,0 Mio. EUR und einem Kupon von 6,375% emittiert.
Die Begebung der Anleihe führt zu einem Anstieg der langfristigen Finanzverbindlichkeiten, der teilweise durch die Umgliederung einer Anleihe des EMTN-Programmes zu kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten kompensiert wird.
Bis zum 30. September 2009 wurden zwölf Cross-Border-Lease-Transaktionen vorzeitig geschlossen. Dafür wurde einerseits ein Aufwand in Höhe von 7,6 Mio. EUR erfasst, andererseits wurde der diesen Transaktionen zugeordnete abgegrenzte Nettobarwertvorteil in Höhe von 8,8 Mio. EUR aufgelöst. Die Telekom Austria Group hat daher einen Zinsertrag in Höhe von 1,2 Mio. EUR realisiert. Aufgrund der vorzeitigen Beendigung dieser Transaktionen haben sich die Eventualverbindlichkeiten auf 74,1 Mio. EUR reduziert.
Im dritten Quartal wurde das USD-Depot, das zur Unterlegung der Garantien im Zusammenhang mit der Rückstufung des Ratings von AIG in 2008 erforderlich war, in der Höhe von 85,0 Mio. USD getilgt, was zu einem Mittelzufluss von 66,0 Mio. EUR führte. Um Fremdwährungsrisiko zu vermeiden, wurde im Juli 2009 ein 100 Mio.-Euro-Depot mit einer Laufzeit bis Dezember 2011 als Sicherheit eröffnet.