Anstieg der Kundenbasis um 9,9% in Kroatien
Vipnet, der zweitgrößte Mobilkommunikationsanbieter in Kroatien, steigerte die Kundenbasis per Ende September 2009 um 9,9% auf 2,6 Mio. Kunden.
Anstieg des Marktanteils auf 42,9 %
Per Ende des 3. Qu. 09 betrug die Mobilfunk-Penetrationsrate in Kroatien 137,8% im Vergleich zu 127,1% per Ende des 3. Qu. 08. Der Marktanteil von Vipnet stieg auf 42,9% im 3. Qu. 09 im Vergleich zu 42,3% im 3. Qu. 08.
Der ARPU sank im 3. Qu. 09 um 19,2% auf 12,6 EUR im Vergleich zu 15,6 EUR im 3. Qu. 08, da die höhere Vertragskundenbasis die geringeren Preise und Terminierungsentgelte sowie die niedrigere Nutzung pro Kunden ausgleichen konnte. Die durchschnittlich verrechneten Gesprächsminuten pro Kunden verringerten sich um 12,6% auf 80,5 Minuten.
Umsatzrückgang aufgrund von Preisreduktionen sowie der Senkung der Roaming- und Terminierungs-tarife
Die Umsatzerlöse von Vipnet fielen im 3. Qu. 09 um 9,5% auf 142,8 Mio. EUR im Vergleich zu 157,8 Mio. EUR im 3. Qu. 08 aufgrund der geringeren Preise für Sprach-, Daten-, Roaming- und Terminierungsdienste sowie der niedrigeren Nutzung, während sich der Roaming-Verkehr erhöhte. Der negative Währungsumrechnungseffekt auf die Umsatzerlöse betrug 2,7 Mio. EUR.
Straffes Kostenmanagement durch 8,0-prozentigen Reduktion der betrieblichen Aufwendungen unter Beweis gestellt
Die betrieblichen Aufwendungen wurden um 8,0% reduziert und konnten die geringeren Umsatzerlöse teilweise kompensieren. Letztere führten zu einem EBITDA-Rückgang um 11,3% auf 65,0 Mio. EUR im 3. Qu. 09. Am 1. August 2009 wurde eine Steuer von 6% für die Umsatzerlöse aus Mobilfunkdiensten eingeführt. Der negative Effekt aus Währungsumrechnungsdifferenzen auf das EBITDA betrug 1,2 Mio. EUR. Daher ist der EBITDA-Rückgang auf schwächere Umrechnungskurse, die Umsatzbelastung durch die neue Steuer für Mobilfunkdienste sowie auf die negativen Auswirkungen geringerer Roaming-Tarife zurückzuführen.
Das Betriebsergebnis von Vipnet verringerte sich im 3. Qu. 09 um 13,9% auf 48,2 Mio. EUR gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres als Folge geringerer Umsatzerlöse.