Bilanz und Nettoverschuldung

Die Bilanzsumme der Telekom Austria Group fiel von 8.997,4 Mio. EUR per 31. Dezember 2008 auf 8.572,0 Mio. EUR per 30. September 2009.

In den ersten neun Monaten 2009 stiegen die kurzfristigen Aktiva um 33,1% auf 2.056,7 Mio. EUR aufgrund von höheren liquiden Mitteln als Folge der im Jänner 2009 begebenen Anleihe in der Höhe von 750 Mio. EUR.

Der Firmenwert sank aufgrund der Abschreibung des Firmenwertes in Weißrussland und der Währungsumrechnungseffekte vor allem als Folge der Abwertung des weißrussischen Rubels in 2009 um 23,5% auf 1.498,0  Mio. EUR. Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte verringerten sich von 2.265,6 Mio. EUR auf 1.915,3 Mio. EUR per Ende September 2009 als Ergebnis der Abwertung der Währung in Weißrussland, der Wertminderung der Lizenz in der Republik Serbien sowie höherer Abschreibungen gegenüber den Zugängen. Die Sachanlagen verringerten sich um 9,6% auf 2.690,8  Mio. EUR aufgrund von höheren Abschreibungen gegenüber Zugängen sowie der Abwertung des weißrussischen Rubels.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten fielen von 2.220,5 Mio. EUR per Ende Dezember 2008 auf 2.144,1 Mio. EUR per Ende September 2009, da niedrigere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen höhere kurzfristige Finanzverbindlichkeiten und sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten ausgleichen konnten. Die langfristigen Verbindlichkeiten stiegen um 5,2% auf 4.860,6 Mio. EUR vor allem aufgrund höherer langfristiger Finanzverbindlichkeiten als Ergebnis der im Jänner 2009 begebenen Anleihe. Dieser Anstieg wurde durch die Umgliederung einer Anleihe, die nun zu den kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten zählt, teilweise ausgeglichen.

Das Eigenkapital sank von 2.155,5 Mio. EUR per 31. Dezember 2008 auf 1.567,3 Mio. EUR per 30. September 2009 aufgrund der Zahlung der Dividende in der Höhe von 331,8 Mio. EUR sowie von Fremdwährungsanpassungen im Zusammenhang mit der Abwertung des weißrussischen Rubels und des Aufwands aus Wertminderungen in Weißrussland und der Republik Serbien in der Höhe von 352,0 Mio. EUR.

Nettoverschuldung bleibt stabil bei 2.1x EBITDA trotz Dividendenausschüttung

Die Nettoverschuldung fiel um 5,3% auf 3.781,5 Mio. EUR per 30. September 2009, da die Cashflow-Generierung die Auszahlung der Dividende und die Anlagenzugänge ausgleichen konnte. Das Verhältnis Nettoverschuldung zu EBITDA (der letzten 12 Monate) betrug per Ende September 2009 3,2x im Vergleich zu 3,1x per Ende Dezember 2008 aufgrund eines niedrigeren EBITDA. Ohne Berücksichtigung des Restrukturierungsprogramms blieb das Verhältnis Nettoverschuldung zu EBITDA (der letzten 12 Monate) bei 2,1x stabil.