Konsolidierter Nettoüberschuss

In den ersten neun Monaten 2009 stiegen die Netto-Zinsaufwendungen im Vergleich zur Vorjahresperiode von 153,1 Mio. EUR auf 169,5 Mio. EUR aufgrund der Aufzinsung der Restrukturierungsrückstellung, die zu zusätzlichen nicht-zahlungswirksamen Zinsaufwendungen in der Höhe von 26,9 Mio. EUR führte.

Die Wechselkursanpassungen im Finanzergebnis veränderten sich von einem Gewinn in der Höhe von 15,4  Mio. EUR in den ersten neun Monaten 2008 zu einem Verlust in Höhe von 14,2 Mio. EUR in den ersten neun Monaten 2009 vor allem aufgrund der Abwertung des weißrussischen Rubels und des serbischen Dinars seit Jänner 2009.

In den ersten neun Monaten 2009 führten die Abwertung der Beteiligungen in Weißrussland und der Republik Serbien zu einem Steuervorteil und folglich zu einem Einkommensteueraufwand von 5,3 Mio. EUR im Vergleich zu 117,7 Mio. EUR in derselben Vorjahresperiode. Der Effektivsteuersatz betrug 14,5% in den ersten neun Monaten 2009 gegenüber 22,3% im gleichen Vorjahreszeitraum.

Nettoüberschuss von niedrigerem EBITDA und höherem Finanzergebnis belastet

Der Nettoüberschuss betrug in den ersten neun Monaten 2009 31,3 Mio. EUR nach einem Nettoüberschuss von 388,9  Mio. EUR im selben Vorjahreszeitraum, vor allem aufgrund der Abschreibung des Firmenwertes in Weißrussland und der Lizenz in der Republik Serbien, die teilweise durch einen Steuervorteil ausgeglichen werden konnte.

Das unverwässerte und verwässerte Ergebnis je Aktie betrug 0,07  EUR in den ersten neun Monaten 2009 im Vergleich zu 0,88 EUR in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Exklusive der Abschreibungen für Wertminderung und des entsprechenden Steuerertrags betrug das unverwässerte und verwässerte Ergebnis je Aktie 0,66 EUR.